Schruser Funkabauer

Dr schönschte Bruch für Groß und Kli
dörft ganz bestimmt dr Funka si...
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Der Funken ist nicht einfach nur ein Feuer.
Er ist eine jahrhunderte alte Tradition und wurde ins UNESCO Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich aufgenommen.

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Funkensonntag in Schruns

Funken Zeitraffer

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Termine & Programm während der Funkenzeit


10.02.2018

Funkentanne fällen


  • In alter Tradition rücken die Schrunser Funkenbauer gemeinsam aus um die diesjährige Funkentanne zu fällen

Treffpunkt für alle Funkner um 13.00h beim Feuerwehrhaus

12.02.2018

Hexenprämierung


  • Die etwas besondere Misswahl im Tal. Wer hat die schönste Funkenhexe im ganzen Montafon?

Treffpunkt 18.00h in Schruns am Kirchplatz

13.02.2018

Faschingsdienstag - Umzug


  • In alter Tradition fährt die Funkentanne im Schrunser Faschingsumzug mit. Treffen für alle Funkner um 13.30Uhr

Treffpunkt 13:30 bei der Mosterei Stofleth zum Tanne schmücken

16.02.2018

Beginn Funkenbau


  • Alle Funkner treffen sich am Freitag um 13.00 Uhr beim "Funkahüsli"

17. & 18.02.2018

Funkenbau


  • Treffpunkt für alle Funkner um 08.00h am Funkenplatz

Ab Nachmittags Bewirtung, Samstag ab 18.00h die legendäre Funkenwache. Jedermann ist herzlich WILLKOMMEN.

18.02.2018

Funkensonntag


  • Funkenabbrennen um 19.00 Uhr am neuen Funkenplatz (Auweg/Rainweg) - ab 18.30 spielt die Harmoniemusik

Ganztägig Bewirtung - Guats zom Assa, Guats zom Trinka

Die Funkenbauer


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D´Schruser Funkabauer - ein Verein mit langer Tradition

… unser Funken wird jedes Jahr am Sonntag nach dem Aschermittwoch angezündet. Um dieses Ereignis durchzuführen benötigt es allerdings jede Menge Vorarbeit.

Am Baubeginn werden ringsum die Funkentanne die „12 Apostel“ positioniert auf die die erste Lage der Holzscheiter genagelt wird. Die darauf folgenden Lagen werden allerdings nicht mehr genagelt sondern alle 1,5 Meter abgespannt. So erreichen wir eine Höhe von bis zu 20 Meter. Der Bau ohne Nägel ist ein sehr wichtiger Punkt in der langen Tradition des Schrunser Funkens. Ist dann das obere Ende der Tanne erreicht, wird die Funkenhexe angebracht. Erst am Vormittag des Funkensonntag wird der Funken mit Holzwolle gefüllt.

Das Hauptanliegen von uns liegt darin, diesen wunderschönen Brauch in seiner ursprünglichen Form beizubehalten.

  • Fackla-Für und Funka-Flamma
    tuan us alta Zita stamma.
    Söll´n da
    Winter neh am Kraga,
    us am Tal jätz ussi jaga.

    Otto Borger, 06.Februar 1981

  • Viel Lüt erschreckt o weder,
    hot
    d´Häx met lutam Schnall.
    Verropft hot´s dia i Fätza
    dabei of jeda Fall

    Otto Borger, 10. März 1987

  • Im Feld an Funka hoch und stolz us luter dörram Schiterholz,
    nooch altam Bruuch hot´s weder ge,
    hür früah im Johr, of härtam Schnee.
    Und a dem großa Flammaschi,
    do freut si allmol
    groß und kli.

    Otto Borger, 20. Februar 1983

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Martin Prautsch

Funkenmeister & Obmann

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Christian Ladurner

Funkenmeister und Obmann Stv.

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Karl Ludwig Ortner

Kassier

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Philipp Neyer

Kassier Stellvertreter

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Philipp Kettner

Schriftführer

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Thomas Jenny

Schriftführer Stellvertreter

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Thomas Kessler

Leiter Sektion Funkenbau

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Beat Walch

Stv. Sek. Funkenbau, Kassaprüfer

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Herbert Neyer

Leiter Sektion Bewirtung

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Dietmar Tschohl

Stv. Sektion Bewirtung

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Daniel Dönz

Kassaprüfer

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Christian Netzer

Funkenmeister a.D.

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Peter Egger

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Marco Ganahl

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Sigi Ganahl

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Frank Naier

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Markus Netzer

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Raphael Netzer

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Ernst Wagenblast

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Michael Walch

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Maximilian Zudrell

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Matthias Robe

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Markus Messner

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Hannes Fleisch

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Franz Brugger

Funkenmeister a.D./Ehrenmitglied

Zur Geschichte des Funkens


Der erste Beleg für den am Funkensonntag stattfindenden Feuerbrauch stammt aus einem lateinischen Brandbericht des Benediktinerklosters Lorsch aus dem Jahr 1090. Laut Bericht wurde der Brand des Klosters durch eine brennende Holzscheibe entfacht, die die Burschen am Abend des 21. März 1090 geworfen hatten. Weitere Belege aus dem 15. Jahrhundert (Basel), sowie des 16. und 17. Jahrhunderts (Luzern, Bregenz, Innsbruck), belegen die einstige Verbreitung des Brauchs.
Erst mit der Aufklärung wurde er zurückgedrängt. Die Verbrennung einer Hexenpuppe auf dem Funken ist nicht ein Rest der schrecklichen Hexenverbrennungen der frühen Neuzeit, sondern vermutlich erst im 19. Jahrhundert in Anlehnung an die Fastnacht entstanden.
Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs erfuhr der Funkenbrauch in Vorarlberg einen starken Aufschwung. Trotz Brennstoffmangels brannten dort überall zahllose Feuer. Der Funken diente in dieser Zeit als Instrument zur Identitätsfindung der Vorarlberger Bevölkerung. Das Feuer symbolisierte auf politischer Ebene eine als notwendig empfundene „Reinigung“, es versprach die Überbrückung tief aufgerissener Gegensätze in den Dörfern und es veranschaulichte die wiedererreichte Selbständigkeit des Landes Vorarlberg. Mehr als je zuvor wurde der Funken in Vorarlberg zum Landesbrauch schlechthin.

Kontakt


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Seit 2014 findet der Funken am neuen Funkenplatz statt.
Wie finde ich zum Funkenplatz?
Funkenplatz Rainweg
6780 Schruns